Photovoltaik

Grundprinzip: Die Photovoltaikmodule erzeugen aus Licht elektrische Energie. Diese wird von einem Wechselrichter in 230V umgewandelt. Die Energie Ihrer Photovoltaikanlage wird direkt in den Sicherungskasten geleitet und in erster Linie von Ihren Elektroverbrauchern genutzt (z.B.. Beleuchtung,..). Erzeugen Sie mehr Energie als benötigt wird, liefern Sie diese ans öffentliche Stromnetz. Diese Energie wird vom jeweiligen E-Werk rückverrechnet.

Förderung für Photovoltaik in Oberösterreich (Oö)
Erhöhter Einspeisetarif für elektrische Energie aus netzgekoppelten Photovoltaikanlagen gemäß der Ökostromverordnung des Bundes durch Kofinanzierung des Landes: + bis 5 kWp – 45,99 Cent/kWh + über 5 kWp bis einschließlich 10 kWp – 39,99 Cent/kWh + über 10kWp – 29,99 Cent/kWh

Detailliertere Angaben erhalten Sie hier: photovoltaik_leitfaden_2008

Als Sonnenenergie oder Solarenergie bezeichnet man die von der Sonne durch Kernfusion erzeugte Energie, die in Teilen als elektromagnetische Strahlung (Strahlungsenergie) zur Erde gelangt. Die Sonnenenergie ist über Hunderte von Jahren annähernd konstant. Die Intensität der Sonneneinstrahlung beträgt an der Grenze der Atmosphäre etwa 1,367 kW/m²; dieser Wert wird auch als Solarkonstante bezeichnet. Ein Teil der eingestrahlten Energie wird von den Bestandteilen der Atmosphäre absorbiert und in Wärme umgewandelt. Ein weiterer Teil entkommt durch die Emission eines Teils der absorbierten Energie in Richtung Weltall der Erde und zuletzt führt die Reflexion an Schwebeteilchen wie Eiskristallen und Staub in der Luft zu einer weiteren Verringerung der aufgenommenen Energie. Die Größe dieser Verluste hängt vom Zustand der Atmosphäre ab. Dabei spielen die Luftfeuchtigkeit, die Bewölkung und die Länge des Weges, den die Strahlen durch die Atmosphäre nehmen müssen, eine Rolle. Die auf die Erdoberfläche auftreffende Strahlung beträgt auf eine senkrecht dazu stehende Fläche noch ungefähr 0,8–1 kW/m² (je nach Höhenlage). Auf schräg zur einfallenden Strahlung aufgestellte Flächen trifft weniger Strahlung auf (Quelle: Wikipedia.org)

Solaranlagen

Grundprinzip: Die Strahlung der Sonne trifft auf einen Kollektor und wird darin in Wärme umgewandelt. Diese Wärme wird über ein Wärmeträgermedium (ein Wasser-Frostschutz-Gemisch) in Rohrleitungen in einen Warmwasserspeicher/Pufferspeicher geleitet. Der Speicher sollte gut isoliert sein um die Wärme mehrere Tage halten zu können. Im Speicher wird die Wärme über einen Wärmetauscher an das Nutzwasser übertragen. Wenn die Sonneneinstrahlung nicht ausreichend sein sollte, erfolgt eine zusätzliche Erwärmung über eine Nachheizung. Nachdem die Flüssigkeit den Wärmetauscher abgekühlt verlassen hat, wird sie mit
einer Pumpe zurück in den Kollektor befördert wo der Vorgang von neuem beginnt. Die Anlage wird mit einer elektronischen Steuerung gesteuert. In diese Steuerung integrieren kann man einen Wärmemengenzähler, der misst, wie viel Ertrag die Solaranlage erwirtschaftet. Dieser kann auch extra, außerhalb der Steuerung, angeschlossen werden.

Förderung für Solaranlagen in Oberösterreich (Oö)

Die oberöstrreichische Wohnbauförderung setzt sich für den flächendeckenden Einsatz von Solaranlagen ein. Ab 1. Jänner 2009 gilt, dass auf allen geförderten neuen Wohngebäuden eine thermische Solaranlage zur Warmwassererzeugung errichtet werden muss. Ausnahmen gibt es in vereinzelten Fällen. Im folgenden Link erhalten Sie eine umfassende Informationsquelle: pr_solar


Eine Antwort schreiben

Sie müssen angemeldet sein, um kommentieren zu können.